Aktuelles 2016
Elternvertreterwahlen in Kita und GBS
Dienstag, den 26. Juli 2016 um 15:39 Uhr

LEA Hamburg ruft zur Elternvertreter-Wahl auf:
"Kita- und Hortkinder brauchen eine Stimme"

Der Landeselternausschuss Kindertagesbetreuung Hamburg (LEA) ruft dazu auf, die Wahl von Elternvertretern in Kitas und GBS-Nachmittagsbetreuung an Schulen ernst zu nehmen. „Kinder in Krippen- und Elementargruppen können ihre Interessen oft noch nicht selbst vertreten. Eltern und Kita-Leitungen sind daher besonders gefragt“, erläutert LEA-Vorstandsmitglied Tobias Joneit. „Wir hoffen, dass Eltern dazu bereit sind, sich für die Interessen Ihrer Kinder zu engagieren. Und wir hoffen, dass Hamburgs Kitas und GBS-Träger Eltern zu diesem Engagement ermutigen. Nur gemeinsam, im Gespräch auf Augenhöhe, wird die Erziehungspartnerschaft in Kitas gelingen.“

Hintergrund für den Aufruf des LEA sind die Regelungen im Hamburger Kinderbetreuungsgesetz (KiBeG). Der zeitliche Ablauf ist wie folgt:

Zeitplan Wahlen: (jährlich)

  • Zwischen dem 01. September und 15. Oktober
    Wahlen zu den Elternvertretungen und Stellvertretungen in den Kitas und GBS Einrichtungen - mit Unterstützung der Einrichtung. Die in der Einrichtung gewählten Elternvertretungen bilden deren Elternausschuss
  • Spätestens bis zum 31. Oktober
    wählt der Elternausschuss einen Vorsitz und einen stellvertretenen Vorsitz.
    Zudem wählt der Elternausschuss aus seiner Mitte eine Vertretung und eine Stellvertretung für den Bezirkselternausschuss (BEA). Die Wahlen sind von der Tageseinrichtung zu unterstützen
  • Spätestens bis zum 15. November
    wählt der BEA aus seiner Mitte die Vertretung (Delegierte und stellvertretende Delegierten) für den Landeselternausschuss (LEA).
  • Der LEA konstituiert sich im Anschluss.

„Noch immer finden diese Wahlen nicht in allen Kitas und an allen GBS-Standorten statt“, kritisiert LEA-Vorstandsmitglied Angelika Bock. „Dabei wird sich die Situation in Hamburgs Kitas und GBS-Schulen nur verbessern lassen, wenn Träger, Leitungen und Eltern diese Wahlen ernst nehmen.“

In der Nachmittagsbetreuung an GBS-Schulen sei die Wahl besonders wichtig, ergänzt LEA-Vorstandsmitglied Manja Scheibner: „Die GBS-Vertretungen können helfen, die wichtige Kooperation zwischen Vor- und Nachmittag an den Schulen zu verbessern.“ Leider würden manche Schulen die GBS-Vertretungen stiefmütterlich behandeln oder gar nicht wählen lassen. „Dabei gilt das Gesetz auch hier. Und Standorte, die Kooperation und Elternbeteiligung ernst nehmen, haben sehr gute Erfahrungen mit der Wahl von Elternvertretungen gemacht.“


Ergänzende Hinweise:

In sämtlichen Bezirken sind die Termine für die konstituierenden Sitzung bereits festgezurrt. Anliegend finden Sie die Übersicht:

BEA Termin Homepage
Altona Mittwoch 09.11.2016, 19:30, http://www.lea-hamburg.de/bea-altona
Bergedorf Dienstag 08.11.2016, 19:30, http://www.lea-hamburg.de/bea-bergedorf
Eimsbüttel Mittwoch 09.11.2016, 19:30, http://www.lea-hamburg.de/bea-eimsbuettel
Harburg Montag 07.11.2016, 19:00,, http://www.lea-hamburg.de/bea-harburg
Mitte Mittwoch 02.11.2016, 19:00, http://www.lea-hamburg.de/bea-mitte
Nord Mittwoch 09.11.2016, 19:30, http://www.lea-hamburg.de/bea-nord
Wandsbek Donnerstag 03.11.2016, 19:00, http://www.lea-hamburg.de/bea-wandsbek

Am Donnerstag, 17.11.2016, 19:00 folgt dann im Raum M in der Hamburger Straße die konstituierende LEA Sitzung.


Sie haben noch Fragen? Kommen Sie zum Hamburger Familientag

nutzen Sie die Chance und informieren Sie sich vor Ort! Wie auch in den vergangenen Jahren ist der LEA mit einem Informationsstand wieder beim Hamburger Familientag am Samstag, 27.08.2016 mit dabei.

Alles Wissenswerte zum Hamburger Familientag finden Sie hier: http://www.hamburg.de/familientag/

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. Juli 2016 um 16:10 Uhr
 
Kita Netzwerk - HH Kitas brauchen mehr Hände
Dienstag, den 26. Juli 2016 um 07:42 Uhr

unermüdlich setzen sich die Vertreter des Kita Netzwerk Hamburg und ihre Mitstreiter dafür ein, um auf das Netzwerk und dessen Ziele aufmerksam zu machen.

Hamburgs Kitas brauchen mehr Hände - Jetzt!

unter diesem Motto tritt das Kita Netzwerk immer wieder auf Veranstaltungen auf und lenkt damit den Blick auf den Betreuungsschlüssel in Hamburgs Kitas.

So wurde auch das in Langenhorn stattfindende Bürgergespräch des Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz genutzt. Ihm wurde das Forderungspapier überreicht und erfreulicherweise wurde die wiederholte Bitte nach einem persönlihchen Gesprächstermin zwischen dem Kita Netzwerk und Herrn Scholz jetzt auch angenommen.

Herr Scholz im Bürgergespräch Herr Scholz im Bürgergespräch

 

 

 

 

 

Fotos: Kita Netzwerk HH

Auch weitere Termine werden genutzt: So waren Vertreter des Kita Netzwerkes auch auf der Veranstaltung "Kinder klüger machen" des Julius-Leber-Forums. Auf dem Podium vertreten:


Foto: Kita Netzwerk Hamburg
  • Amory Burchard, Tagesspiegel, Moderation
  • Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration
  • Helga Ostendorf, Politikwissenschaftlerin, Autorin der Studie „Bildungschancen von Erzieher_innen
  • Franziska Larrá, Pädagogische Geschäftsführerin, elbkinder - Vereinigung Hamburger Kitas gGmbH
  • Dagmar Bergs-Winkels, Professorin im Studiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit, HAW HH

Dies führte zu einem konstruktiven Austausch zu Themen wie die Akademisierung des Erzieherberufs und Qualität der Ausbildung, Fachkräftemangel und Verlust von Fachkäften durch die Arbeitsbedingungen. Etlichen Publikumsbeiträge ist es zu verdanken, dass auch hier auf den unzureichenden Personalschlüssel und die fehlenden Zeiten für die mittelbare Pädagogik hingewiesen wurde. Die Senatorin bekräftigte und bestätigte die Vereinbarung im Rahmen des sogenannten Eckpunktepapiers, dass der Personalschlüssel in Hamburger Kitas ab 2019 bei 1:4 liegen wird.

Es wurde deutlich, dass es sich in der Praxis nicht um eine 1:4 Betreuungssituation handeln wird, da bei diesen Zahlen auch weiterhin die Ausfallzeiten (Urlaub, Krankheit) und Zeiten für die mittelbare Pädagogik nicht berücksichtig werden!

Das Kita Netzwerk und auch der LEA werden weiter am Ball bleiben und sich jeweils für eine bessere Personalausstattung einsetzen. Denn: ein besserer Personalschlüssel kommt unseren Kindern zugute.

Beim letzten Treffen des Kita Netzwerkes am 21. Juli wurden weitere Ideen und Aktionen besprochen.
Details dazu folgen u. a. auf der nächsten LEA Sitzung am 7. September.

Weitere Info zum Kita Netzwerk: http://www.kitanetzwerk-hamburg.de/

Link zur Studie "Bildungschancen von Erzieher_Innen":
http://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/12496.pdf

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 28. Juli 2016 um 15:55 Uhr
 
Kita TÜV gescheitert - und nun?
Donnerstag, den 07. Juli 2016 um 10:51 Uhr

KITA TÜV gescheitert - und nun?

den Medien war es zu entnehmen: KITA TÜV in Hamburg gescheitert. Etwas verwirrend, dass diese Nachricht jetzt verkündet wird. Denn die Gespräche zwischen Behörde, Verbänden und LEA sind seit Monaten ausgesetzt.

Derzeitiger Stand:
Entsprechend Landesrahmenvertrag (LRV § 16) überprüfen die Kita-Träger die Qualität der Leistungserbringung in mindestens zweijährigem Rhythmus nach einem fachlich anerkannten Verfahren.
Liegen begründete Anhaltspunkte dafür vor, dass in einer Kita bestimmte Regelungen des LRV nicht eingehalten werden, kann die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) eine Überprüfung des Sachverhaltes durch einen neutralen Prüfer in Auftrag geben (LRV § 23).

Die Kita-Aufsicht führt bei konkreten Beschwerden örtliche Prüfungen bei den Kitas durch.

Im Kinderbetreuungsgesetz (KiBeG) § 21 a Qualitätssicherung ist geregelt, dass eine Kita Inspektion zur Sicherung der Qualität der Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern in Tageseinrichtungen eingerichtet wird.

Dann gibt es noch die vereinbarten "Eckpunkte zur Durchführung der externen Evaluation der Qualität in Hamburger Kindertageseinrichtungen" (siehe Anlage).

Die Gespräche in der AG Qualität zwischen Behörde, Verbänden und LEA hatten das Ziel, dass anstelle der Kita-Inspektion eine externe Evaluation stattfinden soll. Dazu sollte die Akkreditierungsstelle „Evita“ im Rahmen der externen Evaluation folgende Aufgaben übernehmen:

  • Feinkonzept für die Ein- und Durchführung der externen Evaluation in allen Hamburger Kitas erarbeiten
  • Zulassung von Anbietern und deren Verfahren für die Durchführung der externen Evaluation in den Kitas
  • die externe Evaluation einführen und den Gesamtprozess zu steuern
  • die Ergebnisse der Evaluationen der Kitas auswerten und eine landesweite Qualitätsberichterstattung erstellen

Im Herbst 2014 wurde der Entwurf eines Feinkonzepts zur Ausgestaltung der externen Evaluation von der Akkreditierungsstelle vorgelegt. Es folgten diverse Verhandlungen.

Im Frühjahr 2015 wurde das Projekt beendet, da keine Einigung erzielt werden konnte.

Woran lags?
Dem einen war der Kontrollaspekt zu stark gewichtet, dann konnte die Frage der Finanzierung nicht einvernehmlich gekllärt werden, anderen ging der Punkt mit der Transparenz der Ergebnisse nicht weit genug bzw. zu weit.

Es folgte der Versuch einer Neuausrichtung, auch dieses ohne Ergebnis.
Somit wurde der Vertrag mit der Akkreditierungsstelle "Evita" zum 31.03.2016 aufgehoben.

Und nun?
Die BASFI hat entschieden die Kita-Inspektion einzuführen.
Die bereits erstellten Arbeitsergebnisse sollen in das Konzept der Kita-Inspektion einfließen und verwendet werden. Die auf Bundesebene anstehenden Änderungen des Achten Buches des Sozialgesetzbuchs (SGB VIII) werden ebenfalls berücksichtigt. Schwerpunktmässig geht es dabei um das Thema der ‚Örtlichen Prüfung‘ (SGB VIII § 46). Ein Referntenentwurf ist für den Sommer angekündigt.

Weitere Informationen gibt es hier: Info der BASFI.

Tja und bis dahin können konzeptionellen Arbeiten der BASFI zur künftigen Kita-Inspektion erst abgeschlossen werden, wenn Klarheit über die Änderungen des SGB VIII besteht. Da heißt es abwarten, was auf Bundesebene passiert.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 07. Juli 2016 um 11:58 Uhr
 
Einladung zu den BEA und LEA Sitzungen
Samstag, den 02. Juli 2016 um 13:05 Uhr

Einladung zu den BEA und LEA-Sitzungen
und weiteren interessanten Veranstaltungen rund ums Thema Kita und GBS

liebe Eltern, Elternvertreter aus Kita und GBS,
liebe Mitarbeiter und Leitungen der Einrichtungen für Kindertagesbetreuung,
liebe BEA / LEA Interessierte,

in den nächsten Tagen und Wochen finden auch weiterhin viele interessante Veranstaltungen rund ums Thema Kita und GBS statt.

So z. B. die nächste LEA Sitzung am Dienstag, 5. Juli mit dem Schwerpunkt "Verbesserungen im Ganztag" und die Sitzungen der Bezirkselternausschüsse (BEAs). Aber auch das Kita Netzwerk, die Volksinitiative Guter Ganztag und das Bündnis für schulische Inklusion laden alle Interessierte ein. Wir haben für Sie einige in der Übersicht zusammengestellt.

LEA Sitzungen (Beginn 19:00. Ort Raum M, 3. Stock, Hamburger Straße 41)

  • Dienstag, 5. Juli - Schwerpunkt "Verbesserungen im Ganztag", und nach den Sommerferien:
    7. September, 6. Oktober, 17. November (konstituierende Sitzung) und 7. Dezember

BEA Sitzungen

  • Altona und Eimsbüttel: Donnerstag, 15. September 19:30 / Ort: HH-Haus, Dorrmannsweg 12
    (die für den 14. Juli geplante Sitzung entfällt)
  • Bergedorf: Dienstag, 19. Juli 19:30 / Ort: „Blauen Welle“, Wilhelm-Osterhold-Stieg 23
  • Mitte: Mittwoch, 13. Juli 19:00 / Kindertagesheim St. Marien, Am Mariendom 9
  • Nord: Mittwoch, 13. Juli 19:30 / Tagesordnung folgt / Ort: Kita Matthäus, Poßmoorweg 48
  • Harburg: Montag, 18. Juli 19:00 / Tagesordnung folgt / Ort: SDZ Harburg Rathausforum 1
  • Wandsbek: Dienstag, 19. Juli 19:00 / therapieRaum Praxis für Physiotherapie Reinke und Stock GbR, Papenstraße 122

Weitere Info zu den BEAs finden sich hier: BEA Info

Neben diesen Terminen finden sich etliche weitere Veranstaltungen. Wir haben eine Auswahl davon in unserer Veranstaltungsliste (z. B. Treffen Kita Netzwerk / Volksinitiative Guter Ganztag für Hamburgs Kinder / Bündnis für Inklusion und und und) aufgeführt.

Die Veranstaltungsliste finden Sie hier: Veranstaltungshinweise

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 12. Juli 2016 um 15:45 Uhr
 
Bertelmann-Stiftung: HH behält rote Laterne
Donnerstag, den 30. Juni 2016 um 11:55 Uhr

Bertelsmann-Stiftung: Trotz Verbesserung: HH behält rote Laterne und ist beim Personalschlüssel für Krippenkinder weiterhin Schlusslicht im Westen

Am Mittwoch, 29. Juni, hat die Bertelsmann-Stiftung ihren neuen Ländermonitor Frühkindliche Bildung vorgestellt.


Quelle: Bertelsmann-Stiftung

Die Daten im Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 
sind ab sofort auf den Online-Portal www.laendermonitor.de einsehbar. 

Es können auch alle aktuellen Daten und Fakten zu den Indikatoren über das Online-Portal heruntergeladen werden.

Es sind auch detailliertere Informationen zu den Personalschlüsseln sowie den Arbeitsbedingungen usw. enthalten.

Und was steht drin?

Sehr gerne würden wir lesen, dass Hamburg bei den Westdeutschen Bundesländer nicht mehr Schlusslicht beim Betreuungsschlüssel bei den Krippenkindern ist.

Wir möchten lesen – und vor allem in der Realität erleben – dass sich die Betreuungssituation und die Personalschlüssel deutlich an die Empfehlungen der Bertelsmann-Stiftung angenähert haben und diesen jetzt entsprechen

Aber das können wir trotz Verbesserungen seit der letzten Veröffentlichung im August letzten Jahres leider noch nicht.
Wir könnten an dieser Stelle eigentlich unsere Pressemitteilung mit dem Titel

Aktuelle Bertelsmann-Stiftung bestätigt:
Hamburg behält die Rote Laterne bei der Krippenbetreuung
und muss deutlich mehr Personal in Kitas einsetzen

Der Landeselternausschuss für Kindertagesbetreuung (LEA) fordert,
in Hamburger Kindertagesstätten deutlich mehr Erzieher pro Kind einzusetzen.

aus dem letzten Jahr wieder auflegen. Sie finden diese hier: Link: PM zur Bertelsmann Stiftung 2015

Welche Info finden Sie in der aktuellen Studie?

Die Studie kommt zu folgenden Ergebnissen:
Zum Stichtag 1. März 2015 ist in Hamburg eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft für durchschnittlich

  • 5,1 ganztags betreute Krippenkinder bzw.
  • 8,7 Elementarkinder zuständig.

Damit gehört der HH Personalschlüssel für die jüngeren Kinder im westdeutschen Ländervergleich wieder einmal zu den ungünstigsten. (zum Vergleich: 2012 lag der Schlüssel bei 1 :  5,7)

Aber wir wollen nicht unerwähnt lassen, dass der HH Personalschlüssel für Elementarkinder bundesweit Platz 5 belegt (hinter Baden-Württemberg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein)
(zum Vergleich: 2012 lag der Schlüssel bei 1 :  9,4)

Im Ländervergleich hat Hamburg zwar

  • im Krippenbereich neben Sachsen-Anhalt bundesweit die stärkste Entwicklung in den vergangenen drei Jahren vollzogen,
  • und im Elementarbereich neben Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ähnlich große Qualitätssprünge gemacht,

aber noch immer keinen kindgerechten Personalschlüssel erreicht. Nach den Empfehlungen der Bertelsmann Stiftung sollte sich eine Erzieherin um höchstens 3 unter Dreijährige oder 7,5 Elementarkinder kümmern.

Bei den rechnerisch ermittelten Personalschlüssel darf weiterhin nicht vergessen werden, dass das tatsächliche Betreuungsverhältnis im Kita-Alltag in der Regel noch weiter ungünstiger ausfällt. Im Rahmen der mittelbaren Pädagogik verwenden die Erzieherinnen mindestens ein Viertel ihrer Zeit für Team- und Elterngespräche, Dokumentation, Fortbildung usw.
Diese durchaus wichtigen Aufgaben gehen mangelnder Gegenfinanzierung zu Lasten des Betreuungsschlüssels.

Ein Bundesland hat es geschafft, die Empfehlungen der Bertelmanns-Stiftung rechnerisch zu erreichen:
Baden-Württemberg ist mit einem 1 : 3 Schlüssel im Krippenbereich bzw. 1 : 7,3 im Elementarbereich bundesweiter Spitzenreiter.

Die Studie kommt zu den Ergebnis, dass 3.600 zusätzliche vollzeitbeschäftigte Fachkräfte für Qualitätsausbau notwendig sind um die Personalschlüssel in Hamburg auf das von der Bertelsmann Stiftung empfohlene Niveau zu heben.

In der Anlage finden Sie die PM zum Ländermonitor Hamburg, sowie 7 Fragen - 7 Antworten.

Alle Informationen zu allen Bundesländern zur aktuellen und zu vorherigen Studien finden Sie über das Online-Portal www.laendermonitor.de bzw. unter www.bertelsmann-stiftung.de

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. Juli 2016 um 11:00 Uhr
 
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