Presse Aktuell
LEA fordert Aussetzung der Streiks in HH Kitas
Freitag, den 29. Mai 2015 um 12:16 Uhr

LEA fordert Aussetzung der Streiks in Hamburger Kitas

Der Landeselternausschuss fordert die Gewerkschaften ver.di und GEW auf, den Streik in Hamburger Kindertagesstätten auszusetzen.
„Es ist das passiert, was die Gewerkschaften gefordert haben – es gibt ein Angebot der Arbeitgeber“, sagt LEA-Vorstandsmitglied Björn Staschen.
Gewerkschaften und Arbeitgeber müssten nun ernsthaft verhandeln. „Eine Fortsetzung des Streiks trotz des Angebotes und trotz anstehender Gespräche würden viele Eltern als unverhältnismäßig empfinden.“

LEA-Vorstandsmitglied Tobias Joneit ergänzt: „Viele Eltern zeigen Verständnis für die Forderungen der Erzieher. Nun brauchen Hamburgs Eltern dasselbe Signal von den Erziehern – nämlich Verständnis für ihre Nöte durch eine Aussetzung des Streiks. Denn dies ist kein gewöhnlicher
Arbeitskampf: Er trifft die Falschen – Eltern und Kinder – massiv und bringt Familien an den Rand ihrer Belastbarkeit. Manche Eltern fürchten sogar um ihren Arbeitsplatz.“

Der LEA begrüßt, dass sich Elbkinder und Gewerkschaften in Hamburg auf eine Notdienstvereinbarung geeinigt haben. „Der LEA hatte eine solche Vereinbarung vergangene Woche gefordert, um die Schwierigkeiten der Eltern abzumildern“, sagt Vorstandsmitglied Angelika Bock. „Wir bedauern jedoch, dass diese Vereinbarung erst jetzt geschlossen wurde und erst in einer Woche – ab kommenden Freitag – greift. Viele Eltern und Kinder stellt das weiter vor massive Probleme. Und klar ist: Eine Notdienstvereinbarung kann die Schwierigkeiten einiger Eltern mildern, andere stehen aber weiter vor massiven Problemen.“

Der Landeselternausschuss fordert, weiter auf allen Ebenen auf ein Ende der Streiks hinzuwirken. „Auch in Hamburg müssen Kommunale Arbeitgeber und Gewerkschaften sich zusammensetzen und alles dafür tun, die Streik zu beenden. Ein gesonderter Abschluss für Hamburg könnte eine Lösung
sein. Wir fordern beide Seiten auf, diese Möglichkeit ernsthaft zu prüfen“, sagt LEA Vorstandsmitglied Vanessa Mohnke.

 
LEA fordert Notdienstvereinbarung
Donnerstag, den 21. Mai 2015 um 12:26 Uhr

Kita-Streiks: LEA fordert verlässliche Notbetreuung

Der Landeselternausschuss Kindertagesbetreuung ruft Arbeitgeber und Gewerkschaften auf, sich kurzfristig auf verlässliche Notbetreuungen in bestreikten Kitas zu verständigen. „Viele Eltern wissen weder ein noch aus“, sagt LEA-Vorstandsmitglied Vanessa Mohnke, die in einer Elbkinder Kita selbst eine Notbetreuung durch Eltern organisiert. „In manchen Kitas engagieren sich Eltern, in anderen Erzieher oder Leitungspersonal. Oft gibt es deutlich zu wenig Plätze. Und einige Einrichtungen bleiben ganz geschlossen, ohne jedes Angebot an betroffene Familien. Wir wissen von Eltern, die um ihren Arbeitsplatz fürchten, weil sie zu Hause bleiben und ihre Kinder betreuen.“

Der LEA kritisiert, dass Gespräche über eine Notbetreuungsvereinbarung bisher gescheitert sind. „Der LEA fordert Notbetreuungen in so vielen Kitas wie möglich. Arbeitgeber und Gewerkschaften müssen angesichts der langen Dauer des Streiks alles tun, um die besondere Härte für Eltern und Kinder abzumildern“, fordert LEA-Vorstandsmitglied Björn Staschen. „Eine Notbetreuungsvereinbarung kann ein erster Schritt dazu sein. Sie muss spätestens am Dienstag nach Pfingsten greifen. Hier müssen auch die beteiligten Gewerkschaften einen Schritt auf die Träger zugehen.“

Nach Wahrnehmung des LEA entscheiden manche Kitas derzeit nach Gutdünken, welche Kinder betreut werden können. „Wir hören, dass Kinder mit besonderem Förderbedarf an einigen Kitas abgewiesen werden. Andere Einrichtungen bieten keine Betreuung für Krippenkinder an. Und mancherorts bekommt den Platz in der Notbetreuung, wer sich zuerst meldet“, kritisiert LEA Vorstand Angelika Bock. Träger müssten jedoch nach dem Bedarf der betroffenen Familien entscheiden, wer zuerst einen Platz erhält.

Der LEA hatte Gewerkschaften und Arbeitgeber am Mittwoch aufgefordert, sofort neue Verhandlungen aufzunehmen, um die Streiks in Kindertagesstätten und in der Nachmittagsbetreuung an Schulen zu beenden. „Auf ein Gespräch am kommenden Donnerstag – in
einer Woche – zu verweisen, erscheint uns fast zynisch angesichts der großen Probleme, vor die der Streik Familien stellt“, sagt Staschen.

Für Dienstag, den 26. Mai, um 16.30 Uhr ruft der LEA zu einer Kundgebung auf.
Unter dem Motto „Jetzt reichts – Erzieherberuf aufwerten, Streiks beenden“ werden Eltern, Kinder, Erzieher und weitere Unterstützer auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz demonstrieren.

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26.05.3015 Kundgebung DEMO
Mittwoch, den 20. Mai 2015 um 10:23 Uhr

Jetzt reicht´s - Erzieherberuf aufwerten, Kita-Streik beenden

DEMONSTRATION

am Dienstag, 26. Mai 2015 - 16:30 auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz

Kinder, Eltern, Erzieher, Familie, Freunde - kommt alle!



LEA ruft zur Demonstration auf


Der Landeselternausschuss Kindertagesbetreuung ruft Arbeitgeber und Gewerkschaften auf, sofort neue Verhandlungen aufzunehmen, um die Streiks in Kindertagesstätten und in der Nachmittagsbetreuung an Schulen zu beenden. Dazu müssten die Arbeitgeber umgehend ein Angebot vorlegen, das zu einer Aufwertung des Erzieherberufes führt. Dieses Ziel unterstützt der LEA nach wie vor. Die Gewerkschaften ruft der LEA dazu auf, weitere Streiks – wenn überhaupt erforderlich – nur mit Augenmaß durchzuführen, rechtzeitig anzukündigen und zu befristen.

Für Dienstag, den 26. Mai, um 16.30 Uhr ruft der LEA zu einer Kundgebung auf. Unter dem Motto

"Jetzt reicht´s - Erzieherberuf aufwerten, Kita-Streik beenden

werden Eltern, Kinder, Erzieher und weitere Unterstützer auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz demonstrieren.

„Die Berichte von Eltern im LEA-Plenum zeigen, dass die Streiks viele Familien über Gebühr belasten,“ berichtet LEA-Vorstandsmitglied Björn Staschen. „Es muss nun dringend etwas passieren, damit die Streiks enden. Dieses Signal soll von der Demonstration ausgehen.“

LEA-Vorstandsmitglied Angelika Bock fordert: „Die Stadt Hamburg muss ihren Einfluss geltend machen, um Bewegung in die Verhandlungen zu bringen. Sozialsenator Scheele kann die Streiks nicht länger aussitzen. Er muss handeln!“

Vanessa Mohnke, ebenfalls LEA-Vorstandsmitglied, ergänzt: „Dieser Streik geht am Ziel vorbei: Er trifft nicht die Arbeitgeber, sondern die Eltern und deren Kindern. Kommunen und Gewerkschaften müssen nun alles daran setzen, sich zu einigen, damit nicht länger Dritte getroffen werden.

 
Arbeitgeber müssen sich in Tarifgesprächen bewegen
Mittwoch, den 06. Mai 2015 um 00:00 Uhr

LEA: „Arbeitgeber müssen sich in Tarifgesprächen bewegen“ -
„Eltern sollten bei Kita-Schließungen Gebühren zurückfordern“


Der Landeselternausschuss für Kindertagesbetreuung (LEA) Hamburg ruft die kommunalen Kita-Arbeitgeber in Hamburg auf, weitere Streiks durch ein akzeptables Angebot in den Tarifverhandlungen zu verhindern.  „Diese Streiks finden auf dem Rücken von Hamburger Kindern und deren Eltern statt. Die Arbeitgeber müssen sich schnell bewegen“, sagt LEA-Vorstandsmitglied Björn Staschen. „Wir unterstützen Erzieherinnen und Erzieher in ihrer Forderung nach einer Aufwertung sozialer Berufe und einer angemessenen Bezahlung.“

Träger müssten alles dafür tun, um Notdienste einzurichten. Dies gelte in der GBS-Schulbetreuung insbesondere mit Blick auf die anstehenden Schulferien . „Wir fragen uns, ob die Gewerkschaften wirklich gerade in einer Ferienwoche solche Streiks durchziehen müssen“, sagt Staschen. „Wir appellieren an beide Seiten – Gewerkschaften wie Arbeitgeber –, nicht aus dem Blick zu verlieren, wie problematisch diese Streiks für Familien sind.“

Der LEA ruft Eltern dazu auf, Gebühren für die Kindertagesbetreuung zurückzufordern, sollten Kinder streikbedingt nicht in der Kita oder GBS Einrichtung betreut werden können. „Wir begrüßen, dass viele Kitas in Hamburg Eltern rechtzeitig über Streiks informieren und in einigen Fällen Notdienste für die Betreuung der Kinder einrichten“, erklärt LEA-Vorstandsmitglied Angelika Bock. Wenn Kitas keine Notbetreuung anbieten, müssten berufstätige Eltern die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren. Damit seien Eltern und Kinder oft die einzigen Leidtragenden der Streiks.

„Wenn Gewerkschaftsmitglieder streiken, erhalten sie von der Gewerkschaft Streikgeld. Auch dem Arbeitgeber entstehen keine finanziellen Nachteile. Denn die Kita-Gebühren der Eltern fließen weiter“, sagt LEA-Vorstandsmitglied Christian Dietz. "Aus diesem Grund sollten Eltern versuchen, Gebühren zurückzuverlangen. Dafür reicht eine Anfrage oder ein formloses Schreiben."
Auch, wenn die rechtliche Situation dabei nicht immer eindeutig sei, lohne sich ein Schreiben an den Kita-Träger: „Alle Eltern sollten sich die Mühe machen, damit der Streik auch diejenigen trifft, gegen die er gerichtet ist – die Arbeitgeber“, sagt Christian Dietz. Einige Träger würden die Gebühren bereits freiwillig zurückerstatten. Der LEA hatte auf seiner letzten Sitzung entschieden, die Kampagne der Gewerkschaften für die Aufwertung sozialer Berufe zu unterstützen.

 
Rot-Grüne Vereinbarungen zu Kita Betreuung
Mittwoch, den 25. März 2015 um 18:39 Uhr

LEA: Rot-Grüne Vereinbarungen zu Kita-Betreuung bleiben hinter Erwartungen zurück

Zu den heute vorgestellten Vereinbarungen von SPD und Grünen mit Blick auf die Kita-Betreuung in Hamburg erklärt Björn Staschen, LEA-Vorstandsmitglied:

"Jede Verbesserung für die Betreuung von Kindern in Hamburger Kitas ist zunächst einmal begrüßenswert. Angesichts der sehr angespannten Lage in den Kitas bleiben die Beschlüsse jedoch  hinter unseren Erwartungen zurück:

Die Grünen hatten vor der Wahl 25 Prozent mehr Personal ab 1. August 2015 gefordert. Geeinigt haben sich SPD und Grüne nur auf 10 Prozent mehr, und das ein Jahr später.

Das bedeutet: Hamburg betreut seine Krippenkinder noch eineinhalb Jahre lang mit weniger Personal als jedes andere westdeutsche Bundesland. Und auch dann sind die Verbesserungen zunächst nur gering, bei Elementarkinder kommt erst einmal gar nichts an. Das enttäuscht uns.
Erst zum Ende der Legislaturperiode werden die Verbesserungen wirklich spürbar. Das ist unseren Kinder und uns zu spät.

Wir freuen uns jedoch, dass sich SPD und Grüne darauf verständigt haben, einen Personalschlüssel von 1 zu 4 unabhängig von zusätzlichen Bundesmitteln umzusetzen."

 
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