Presse Aktuell
Auftakt zu rot-grünen Koalitionsgespräche
Montag, den 23. Februar 2015 um 12:30 Uhr

Auftakt zu rot-grünen Koalitionsgesprächen -
LEA: Grünen müssen sich für mehr Kita-Qualität einsetzen


Zum heutigen Auftakt der rot-grünen Koalitionsgespräche fordert der Landeselternausschuss Kindertagesbetreuung (LEA) die Hamburger Grünen auf, sich für eine nachhaltige Verbesserung der Betreuungsqualität in Kitas stark zu machen.

„Die Kita-Qualität war eines der zentralen Themen im Wahlkampf. Genauso wichtig muss den Grünen das Thema nun in den Koalitionsverhandlungen sein“, sagt LEA-Vorstandsmitglied Angelika Bock.
Vor der Wahl hatten die Grünen 700 neue Erzieherstellen ab 1. August 2015 gefordert – eine schrittweise Verbesserung der Personalausstattung in Krippengruppen um 25 Prozent. „Wir werden den Ausgang der Koalitionsgespräche an dieser Forderung messen“, kündigt Bock an. „Im Wahlkampf hatten die Grünen verlangt, die Personalnot in den Krippen jetzt zu beheben, und nicht erst 2019, wie es die Vereinbarung der Kita-Vertragskommission vorsieht. Wir hoffen, dass die Grünen nun Wort halten.“

„Wer der SPD vor der Wahl vorwirft, die Kita-Qualität aus den Augen verloren zu haben, dem darf jetzt nicht dasselbe passieren“, meint LEA-Vorstandsmitglied Christian Dietz. „Hamburgs Krippenkinder werden nach wie vor so schlecht betreut wie in keinem anderen westdeutschen Bundesland. Auch unsere Elementarkinder brauchen mehr Erzieher. Die Grünen müssen im Koalitionsvertrag nun kurzfristige Verbesserungen durchsetzen, wenn sie ihre Wahlversprechen ernst nehmen.“

 
LEA unterstützt Protest
Dienstag, den 03. Februar 2015 um 12:31 Uhr

Bildungsempfehlungen zurückgeben:
LEA unterstützt Kita-Protest


Der Landeselternausschuss Kindertagesbetreuung unterstützt die Protestaktion mehrerer Hamburger Kitas, die morgen (Mittwoch, 4. 2.) symbolisch die Hamburger Bildungsempfehlungen zurückgeben wollen. „Wir haben diese Bildungsempfehlungen, die zentrale Grundlage für die Arbeit der Hamburger Kitas, aufwändig mit allen Beteiligten erarbeitet“, erklärt LEA-Vorstandsmitglied Angelika Bock. „Es wird jedoch immer deutlicher, dass die Kitas derzeit zu schlecht ausgestattet sind, um diese Bildungsempfehlungen auch umzusetzen. Daher ist es aus unserer Sicht sinnvoll, die Bildungsempfehlungen zunächst zurückzugeben – ein Auftakt für Gespräche darüber, die Qualität in Hamburger Kitas schneller und nachhaltiger zu verbessern als derzeit geplant.“

„Der LEA begrüßt die von der SPD-Fraktion vermittelte Vereinbarung zwischen Trägerverbänden und Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI), die Kita-Qualität in den kommenden Jahren auszubauen“, erläutert LEA-Vorstandsmitglied Björn Staschen. „Wirklich spürbare Verbesserungen wird es danach jedoch frühestens in vier Jahren geben. Ein realer Personalschlüssel von 1 zu 4 wird in den Krippen noch später erreicht. Hamburg betreut seine Krippenkinder also auch in den kommenden Jahren mit so wenig Personal wie kein anderes westdeutsches Bundesland. Für Elementarkinder sind spürbare Verbesserungen in noch weitere Ferne aufgeschoben worden. Auf dieser Basis lassen sich die Bildungsempfehlungen nicht umsetzen“, sagt Staschen.

"Hamburg hat es als eine der wenigen Städte geschafft, den Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung umzusetzen", ergänzt LEA-Vorstandsmitglied Vanessa Mohnke. "Die Qualität hat darunter jedoch gelitten: Während nominell die Personalschlüssel gleich geblieben sind, sind die betreuten Gruppen durch Rechtsanspruch und fünfstündige Gebührenfreiheit sehr viel heterogener und damit in der Betreuung aufwändiger geworden – mehr Wickelkinder, mehr Kinder mit Förderbedarf, mehr Kinder aus bildungsfernen Familien".

 
Wichtige Themen der LEA Sitzung 14.01.15 Drucken E-Mail
Montag, den 12. Januar 2015 um 13:41 Uhr

Wichtige Themen im Landeselternausschuss:
LEA diskutiert Betreuung von Flüchtlingskindern in Hamburg
sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Kita-Qualität

Der Landeselternausschuss für Kindertagesbetreuung in Hamburg (LEA) diskutiert in seiner kommenden Sitzung am 14. Januar 2015
zwei zentrale Themen.

Zum einen geht es um die Kindertagesbetreuung für Flüchtlinge in den Zentralen Erstaufnahmeeinrichtungen der Stadt Hamburg sowie anschließend in Hamburger Kindertagesstätten. Über dieses Thema diskutieren unter anderem Uwe Giffei von der Organisation „Fluchtpunkt“ sowie Dieter Vierkant von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration. Zudem sind die Vertreter vieler Trägerverbände, wie der Elbkinder und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, vor Ort.


Zum anderen geht es um die Einigung zwischen Kita-Trägern und SPD-Senat auf eine schrittweise Verbesserung der Betreuungsqualität, insbesondere in den Krippengruppen der Hamburger Kitas.
Der Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Dr. Andreas Dressel, diskutiert darüber mit Gabi Brasch von der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände, Sabine Kümmerle vom Alternativen Wohlfahrtsverband SOAL, Alexandra Balthasar vom Kita-Netzwerk sowie LEA-Vorstand und den -Deligierten.

Die Sitzung des Landeselternausschusses ist öffentlich und beginnt im 19 Uhr im Raum M, Hamburger Str. 41, 22083 Hamburg, 3. Stock, Großer Sitzungssaal M (Zugang durch das Einkaufszentrum Hamburger Str. Eingang Nr. 41(Höhe HASPA) , U3 Hamburger Str.) .

 

 


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